
Pirates of the Caribbean
Das Beste zu Beginn: Seit langem habe ich nicht mehr ein so volles Kino gesehen. Nahezu jeder Sitz war besetzt. Eigentlich hätte dieser Fakt implizieren müssen, dass der Streifen ein absoluter Knaller werden würde. Bis auf ein paar kleine Witze und lustige Szenen hatte der Film aber leider nicht viel zu bieten.
Noch bevor wir im Kinosaal waren, habe ich mit dem
Herrn Pixelmechaniker noch den ein oder anderen Witz über die Qualität des Films gemacht. Eigentlich kann Teil 2 dieser Trilogie einfach nur schlecht sein. Nur ganz ganz wenige Fortsetzungen haben meiner Meinung nach bis jetzt ihre Vorgänger übertrumpfen können. Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 hat dies wohl nicht geschafft. Trotzdem geht man mit einem optimistischen Gefühl in die Vorstellung.
Ich muss mich unheimlich anstrengen, auch nur einen kleinen Fetzen der Story hier wiederzugeben. Irgendwie sprang alles ständig hin und her und am Ende weiß man doch nicht was nun geworden ist. Vielleicht hätten die Macher ein paar weniger Nebengeschichten einbauen (warum muss auch 5 Minuten ein riesiges Holzrad durch den Film laufen) und die vorhandenen etwas besser ausbauen sollen. Im gleichen Atemzug hätte man die Länge des Filmes auch drastisch kürzen können. Mittendrin hoffte ich des Öfteren, ob der Film doch jetzt bestimmt bald zu Ende sein müsste.
Bei den Gags liegt man ungefähr auf dem Niveau von Teil 1. Der tollpatschige Captain Jack Sparrow kommt zu jeder Zeit gut an. Am Ende bleibt er sogar an seinem Gewissen hängen und opfert sich (scheinbar) für das Team.
Bleibt abzuwarten, ob sich Teil 3 an Pirates of the Caribbean oder eher an dem Urwerk orientiert. Im Großen und Ganzen kann es aber jetzt wieder nur besser werden.
Fazit: Kann man sehen. Muss man aber nicht.
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