
Ho ho ho ... "Ich habe Feuer gemacht"
SIE sagt immer, dass
ich Männer gerne alles beherrschen, besitzen und kontrollieren wollen. Zumindest müssen sie glauben, dass sie es tun - meint SIE.*pah* Und wie ich es beherrscht habe und wie gut ich mich danach fühlte. Irgendwie stand ich dann vor meinem Werk und wollte mir männlich auf die Brust klopfen und laut rufen:
Seht her, ich habe meine Winterräder gewechselt, ich bin der Herr der Räder! Natürlich habe ich es nicht gemacht. Hätte sicherlich auch ein bisschen doof ausgesehen. Aber ich war kurz davor.

Was veranlasste nun die ۢÜberschüttung mit Glücks- und Zufriedenheitshormonen?
Wie jedes Jahr Dieses Jahr hatte ich wohl das Pech, dass der Winter sehr lang, feucht, salzig und kalt war. Deswegen sind gleich alle 4 Winterräder auf ihren Naben festgerostet. Es ist ja nicht schon genug, dass mein lieber Opel überall anders rostet - nein, jetzt mussten es auch noch die Räder sein. Nagut.
Fix einen großen Gummihammer besorgt, Auto hochgebockt und kräftig von innen gegen das Rad gehämmert. Zu meiner Enttäuschung bewegte sich
das Drecksding das Rad jedoch keinen Millimeter. Kräftiges Anschreien und nochmaliges Hämmern an den anderen 3 Rädern brachte auch keinen Erfolg. Klein und gedehmütigt fuhr ich in der Gewissheit wieder Heim, jetzt doch zu einer Werkstatt fahren zu müssen. Aber noch wollte ich nicht aufgeben.
In einem Auto-Forum las ich den Hinweis, dass man bei festgerosteten Rädern am besten die Radmuttern ein wenig lösen und danach kurz anfahren und wieder bremsen sollte. Mit neuem Mut machte ich mich los und wollte den tollkünen Plan in die Tat umsetzen. Erstmal nur vorne rechts. Radmuttern ein wenig gelockert, angefahren und stark gebremst. Einen kurzen
plopp später stand ich triumphierend vor dem jetzt lockeren Winterrad.
Die selbe Prozedur wiederholte ich noch 3 Mal ohne größere Probleme und nun hat mein Auto wieder sein Sommerkleid auf den Naben.
pah und wie ich es den Rädern gezeigt habe. "Ich habe Feuer gemacht!"